Bibelverse zum Abschiednehmen

Es gibt viele Bibelverse, die uns helfen, von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen. Oft wird dazu der Konfirmationsspruch oder, wenn man den Partner verliert, auch der Trauspruch genommen. Diese Texte sind jedoch manchmal nicht auffindbar oder sie passen einfach nicht in die Situation. Daher finden Sie hier eine Zusammenstellung von Bibelversen, die besonders für eine Traueranzeige oder die Predigt im Trauergottesdienst geeignet sind:

 

Aus dem Alten Testament

 

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. (1 Mose 3,19)

 

Haltet mich nicht auf, denn Gott hat Gnade zu meiner Reise gegeben. (1 Mose 24,56 b)

 

Auf deine Hilfe warte ich, Gott. (1 Mose 49,18)

 

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. (1 Samuel 16,7b)

 

Denn wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das man nicht wieder sammeln kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde. (2 Samuel 14,14)

 

Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt! (Hiob 1,21)

 

Du wirst im Alter zu Grabe kommen, wie Garben eingebracht werden zur rechten Zeit. (Hiob 5,26)

 

Darum will auch ich meinem Munde nicht wehren. Ich will reden in der Angst meines Herzens und will klagen in der Betrübnis meiner Seele. (Hiob 7,11)

 

Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich. (Psalm 3,6)

 

Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne. (Psalm 4,9)

 

Denn du wirst mich nicht dem Tode überlassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Grube sehe. (Psalm 16,10)

 

Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. (Psalm 16, 11)

 

Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bild. (Psalm 17,15)

 

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. (Psalm 23,4)

 

In deine Hände befehle ich meinen Geist; denn du hast mich erlöst, du Gott voll Treue. (Psalm 31,6)

 

Ich aber, Gott, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit liegt in deinen Händen. (Psalm 31,15-I6a)

 

Gott ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. (Psalm 34,19)

 

Gott, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muss. (Psalm 39, 5)

 

Höre mein Gebet. Gott, und vernimm mein Schreien, schweige nicht zu meinen Tränen; denn ich bin wie ein Gast bei dir. ein Fremdling wie alle meine Vorfahren. (Psalm 39, 13)

 

Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unser Elend und unsre Drangsal? Denn unsre Seele ist gebeugt zum Staube, unser Leib liegt am Boden. Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen! (Psalm 44,25-27)

 

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. (Psalm 50,15)

 

Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes; ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig. (Psalm 52,10)

 

Lass mich wohnen in deinem Zelte ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen. (Psalm 61,5)

 

Meine Seele hängt an dir; deine rechte Hand hält mich. (Psalm 63,9)

 

Denn, Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird. (Psalm 66,10)

 

Gepriesen sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. (Psalm 68,20)

 

HERR, ich traue auf dich, lass mich nimmermehr zuschanden werden. Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus, neige deine Ohren zu mir und hilf mir! Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg. (Psalm 71,1-3)

 

Dennoch bleibe ich stets bei dir: denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich mit Ehren an. (Psalm 73,23-24)

 

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachten, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. (Psalm 73,25-26)

 

Ich denke an Gott - und bin betrübt; ich sinne nach - und mein Herz ist in Ängsten. (Psalm 77,4)

 

Gott, tröste uns wieder und lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir. (Psalm 80,4)

 

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (Psalm 90,12)

 

Gott, höre mein Gebet und lass mein Schreien zu dir kommen! Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, neige deine Ohren zu mir. wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald! (Psalm 102,2-3)

 

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. (Psalm 103,8)

 

Die auf den HERRN hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion. (Psalm 125,1)

 

HERR, bringe zurück unsre Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland. Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben. (Psalm 126,4-6)

 

Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir. (Psalm 139,17-18)

 

Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen. (Sprüche 10,7a)

 

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit. (Prediger 3,1-4)

 

Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. (Hoheslied 8,6-7a)

 

Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind. (Jesaja 8,23a)

 

HERR, sei uns gnädig, denn auf dich harren wir! Sei unser Arm alle Morgen, dazu unser Heil zur Zeit der Trübsal! (Jesaja 33,2)

 

Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, dass sie nicht verdürbe; denn du wirfst alle meine Sünden hinter dich zurück. (Jesaja 38,17)

 

Die auf Gott vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen. (Jesaja 40,31)

 

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (Jesaja 41,10)

 

Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43,1)

 

Ihr werdet von mir getragen von Mutterleibe an und vom Mutterschoße an seid ihr mir aufgeladen: Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten. (Jesaja 46,3b-4)

 

Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen. (Jesaja 49,15)

 

Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. (Jesaja 54,7f)

 

Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. (Jesaja 54,10)

 

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (Jesaja 55,8-9)

 

Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet. (Jeremia 29,11)

 

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31,3b)

 

Ich ließ sie ein menschliches Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen und half ihnen das Joch auf ihrem Nacken tragen und gab ihnen Nahrung, (Hosea 11,4)

 

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Aus dem Neuen Testament

 

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. (Matthäus 5,4)

 

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. (Matthäus 6,10)

 

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. (Matthäus 6,12)

 

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. (Matthäus 11,28-29)

 

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20b)

 

Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. (Markus 13,31)

 

Bleibe bei uns: denn es will Abend werden, und der Tag hat sieh geneiget. (Lukas 24,29)

 

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)

 

Ihr richtet nach dem Fleisch, dich richte niemand. (Johannes 8,15)

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. (Johannes 11,25-26)

 

Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es ein einzelnes Korn. Aber wenn es stirbt, bringt es viel Frucht. (Johannes 12,24)

 

Jesus spricht: Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. (Johannes 12,46)

 

Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. (Johannes 14,6a)

 

Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. (Johannes 14,19b)

 

Jesus spricht: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14,27)

 

Jesus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. (Johannes 16,33b)

 

Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hin wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hin willst. (Johannes 21,18)

 

Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. (Römer 5,5)

 

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? (Römer 8,31)

 

Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegen¬wärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tie¬fes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist. (Römer 8,38-39)

 

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. (Römer 14,8)

 

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. (1 Korinther 1,18)

 

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1 Korinther 13,13)

 

Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht von Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. (2 Korinther 5, 1)

 

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2 Korinther 5,17)

 

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2 Timotheus 1,7)

 

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2 Timotheus 1,10)

 

Alle eure Sorgen werft auf Gott; denn Gott sorgt für euch. (1 Petrus 5,7)

 

Wenn uns unser Herz verdammt: Gott ist größer als unser Herz und erkennt alle Dinge. (1 Johannes 3,20)

 

Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. (Hebräer 10,35)

 

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebräer 13,8)

 

Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade. (Hebräer 13,9)

 

Wir haben hier keine bleibende Stadt. sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13,14)

 

Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. (Offenbarung 2,10b)

 

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4)

 

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21, 5b)